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Hass ist ihre Attitüde
Eine Ausstellung über Symbole, Marken, Musik, Strategien und Feindbilder der rechten Szene.
Die radikale Rechte in Deutschland befindet sich seit einigen Jahren in einem anhaltenden Veränderungsprozess. Insbesondere im Bereich der kulturellen Vermittlung rechter Ideologien hat sich im Laufe der letzten Jahre einiges verändert. Eine zunehmende Professionalisierung neonazistischer Propagand- aaktivitäten zusammen mit einer Ausweitung der Zielgruppen ist eine dieser Folgen. Während das Bild des rechtsradikalen Skinhead zunehmend aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwindet, gibt es eine wahre Flut an neuen Kleidungsstilen und Symboliken der politischen Rechten, die deshalb nicht mehr ohne weiteres als solche erkennbar sind. Doch gerade jene Entwicklung der dynamischen Veränderung der Kommunikationsmittel Kleidung und Symbole gibt Auskunft über weitergehende gesellschaftliche Veränderungsprozesse, welche erkannt und gedeutet werden müssen, um notwendige „Gegenstrategien“ gegen den „neuen Rechtsradikalismus“ Erfolg haben zu lassen.
Die Ausstellung„Hassistihre Attitüde!
-Symbole, Marken, Musik, Strategien und Feindbilder der rechten Szene“ illustriert nicht nur die Entwicklung der Stylecodes, sondern zeigt auch die Hintergründe verschiedener Stile, mit ihren Symboliken und Vertrieben sowie gesellschaftlicheInterventionsmöglichkeiten gegen Rechtsradikalismus auf.
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Im Hinblick auf die 2006 in Rhein- land-Pfalz anstehende Landtagswahl wurde der NPD Partei- und Wahl- stratege Peter Marx zum neuen NPD- Landesvorsitzenden für Rheinland-Pfalz gewählt. Hierbei wird Peter Marx die Aufgabe zuteil, die NPD in Rheinland-Pfalz neu zu formieren und einen flächendeckenden Wahlkampf mit dem Ziel des Einzugs der NPD in den Landtag zu organisieren. Als Zielgruppe ihres Wahlkampfs nennt die NPD -Jugendliche und Arbeitslose. 2004 erreichte dieN PD bei den saarländischen Landtagswahlen unter den Erstwählern rund 10% der Wählerstimmen.
Die Ausstellung, die gemeinsam mit dem Adolf-Bender-Zentrum entstanden ist, besteht aus 14 Tafeln (70x100cm) und kann unter oben angegebener Kontaktadresse gebucht werden. Parallel zur Ausstellung bietet das BIFOR begleitende Informationsveranstaltungen für Jugendliche an. Neben den jugendspezifischen Veranstaltungen können auch Fortbildungen zum „Rechtsradikalismus und Jugend“ für LehrerInnen, SozialarbeiterInnen und ErzieherInnen gebucht werden.
